Kanaren 2012 - This Eyecandy, please watch it fullscreen

Kurzinfo für Skipper und Segelcrews die Rat suchen fürs erste Mal Kanaren:

 

Aufgrund der vorherschenden Winde und der spärlich gesäaten Häfen empfehlen wir eine für Beginnercrews eine West-Ost-West Route. Sie ersparen sich damit harte Amwindkurse und und langwierige Kreuzschläge. Geniessen Sie das an den Südstränden oft sehr warme Wetter, bestaunen sie Wale und Delphine, gehen Sie wandern, erkunden das eine oder andere Dorf, besuchen Sie den Botanischen Garten in Santa Cruz, kommen Sie zum Karneval, geniessen sie Architekt Calatravas Wahrzeichen des Konzerthauses in Santa Cruz, essen Sie im hafenimbiss in Santa Cruz mit den Matrosen zusammen. Nehmen sie di Kanaren von der leichten Seite, der erholungseffekt ist ungleich größer. Lassen sie sich vom Vercharterer das Boot in den Süden bringen, reisen sie mit Bus oder Mietwagen zur Erkundung der Inseln. Wandern Sie und nehmen sie gute Schuhe und zu trinken mit.

Kanarische Inseln – Winter Ade – Wir sind dann mal auf Teneriffa – La Gomera – Gran Canaria

 

Nach einem Tag vertraut man den milden bis frühsommerlichen Temperaturen tagsüber, am Strand wird es auch badeheiß. Kurz gesagt, man fühlt sich wohl, der Stadtwinter ist vergessen, schöne Tage liegen vorraus.

 

Wir nutzen unsere Zeit gut, gehen segeln und wandern, erkunden Dörfchen und machen Wal und Delfin-watching, kochen zusammen oder gehen essen. Unser Zuhause ist die Yacht mit Bad und Sonnendeck.

 

Wir starten auf Teneriffa an der Ostküste in Radazul. Von da segeln wir mit dem Passatwind, der vorherschenden Nordostwind auf den Kanaren, nach Süden, in die Marina Las Galletas. Im Süden Teneriffas ist meist sehr sonniges Wetter. Die Strandpromenade von Las Galletas hat südländisches Flair, Cafes und Restaurants reihen sich aneinander, der Strand liegt direkt davor. Hier ist für uns schon Bikini und Badehosenwetter.

 

Vom Süden Teneriffas segeln wir weiter nach La Gomera. Es ist nur eine kurze Tagesreise, aber auf unserem Weg begegnen uns Delfine und Grindwale. Diese Begegnungen sind einfach superschön und unvergesslich. Die Tiere kommen nahe ans Boot und schwimmen oft auch ein Stück weit im Bugwasser mit.

 

La Gomera hat eine wunderschöne neue Marina, San Sebastian. Hier läßt es sich gut bleiben. Von da geht man einen Tag wandern und sitzt abends gemütlich in Restaurant und Kneipen beisammen oder segelt zum nordkap, noch mehr Delfine und Gomera anschauen.

 

Jörg schreibt in seinem Tagebuch:

Auf La Gomera sind wir von San Sebastian mit dem Taxi in das
Gebiet El Cedro hochgefahren. Dort sind wir durch den
Lorbeerbaumwald gewandert, einem sehr tollen und alten Regenwald.
El Cedro gings abwärts nach Hermigua... Umgekehrt ist dieser Weg
eine sportliche Herausforderung. Eine sehr tolle Wandergegend muss ich sagen, eine Wanderung
durch Klimazonen mit viel Grün und Wasser... Auf Teneriffa wollten wir eigenlich die Barranco del Infierno
(Teufelsschlucht) in der Nähe der Stadt Adeje durchwandern.
Die war aber wegen Steinschlaggefahr gesperrt..anscheinend schon
länger. Viele sind aber trotzdem reingegangen Wir sind einen Parallelweg (links) gegangen. Wenn Du die Fotos
von Frank anschaust, findest Du ein Bild von den Wanderwegen...
wir sind glaube ich Weg 2 gewandert bis in eine Höhe von 960 m
überm Meeresspiegel (höchster Punkt der Wanderung) und dann
wieder abgestiegen. Es war warm und sehr trocken...Wasser
mitnehmen ist wichtig. Am Anfang der Teufelsschlucht befindet sich ein Restaurant...
da gibts die Burger auch mal ohne Brot , die Speisen sind aber
relativ günstig... das Bier schmeckt.

 

Von Gomera aus starten wir zm Zwischenstopp nach Teneriffa und machen in der zweiten Südmarina fest. San Miguel ist neu erbaut und ist ein guter Starthafen für unsere Reise nach Gran Canaria. Auf diesem längeren Schlag können wir viel Segelerfahrung mit nehmen. Früh starten wir bei Tagesanbruch. Puerto Mogan auf Gran Canaria ist wieder eine sehr schöne Marina,. Klein Venedig wird der Ort genannt, weil einige Kanäle bis in die Stadt führen.

 

In jedem unserer Häfen entscheiden wir uns fürs segeln oder fürs Wandererkunden der Gegend. Von den Marinas ist nur ein kurzer Weg zu den Busstationen, die zu allen Orten und Wanderrouten der Insel führen.

 

Somit ist auf diesem Törn für jeden etwas dabei.

 

Am letzten Tag, immer natürlich die rechte Wetterlage vorrausgesetzt, starten wir unseren sportlich Segelschlag zurück nach Radazul. Hier kommen die Segler vollends in den Flow!Stundenlang hüpfen wir über die Wellen.

 

Alles in Allem ist der Kanarentörn im Frühjahr, Ende Februar Anfang März, der erste tolle Naturhöhepunkt im Jahr. Frau/Mann ist eingesegelt, der Teint gebräunt und die nächsten Sommer- und Herbsttörns sind nicht mehr so weit. Klasse wars. So!