Sicherheit an Bord wird grossgeschrieben! Sicherheit geht vor, immer!

Segeln ist ein grosser Spass. Wer die Regeln der Sicherheit beachtet, sorgt für ein unbeschwertes Urlaubsvergnügen.

Rettungsring und Sicherungsleine mit der aufschwimmenden Blinkleuchte einer Charteryacht
Rettungsring und Sicherungsleine mit der aufschwimmenden Blinkleuchte einer Charteryacht

Bevor es aufsMeer hinaus geht, gibt der Skipper eine ausführliche Sicherheitseinweisung.

 

Diese wird im Logbuch von allen protokolliert.

 

Er zeigt euch, wo man sich überall auf dem Segelboot festhalten kann. Für jedes Crewmitglied gibt es Rettungswesten und sogenannte Lifebelts. Das sind Sicherungsleinen, die bei Bedarf in der "Einpickleine" an Deck befestigt, "eingepickt" werden können.

 

Zur Sicherheitsausrüstung einer Yacht gehören auch Seenotsignale, Feuerlöscher, Erste-Hilfe-Kasten und Rettungsinsel. Handyempfang gibt es auf See nicht immer.

Zur Kommunikation mit Hafenmeistern, anderen Schiffen oder bei Bedarf mit einem Arzt dient das Funkgerät. Täglich wird der Stand von Motoröl, Bilge, Wasservorrat und Batterieladung geprüft und ins Logbuch eingetragen.

Die Sicherheit an Bord hat jederzeit höchste Priorität und muss immer im Bewusstsein bleiben. Deswegen wird vor Beginn des Segeltörns ein Sicherheitsrundgang gemacht, wo alles anschaulich erklärt wird.

 

Die Basis der Sicherheit ist das richtige Bewegen an Bord. Das üben wir und es macht auch Spass, schon im Hafen einen Rundgang auf dem Boot zu machen mit allen Informationen, wo man wie sicher geht.

   

Natürlich wird auch jedem gezeigt, wo man sich am besten festhält.
Rettungswesten und Lifebelts sind für jeden an Bord. Sie werden jedem persönlich ausgehändigt, erklärt und angepasst. Nach der Einweisung wird die Ausrüstung in der persönlichen Koje gelagert, damit sie jederzeit zugänglich ist.

 

An Deck befindet sich eine sogenannte Einpickleine, in welche man bei
Bedarf den Karabiner des Lifebelts einklicken kann. So ist man auf jede Situation bestens vorbereitet. Unter Deck überm Navigationstisch befinden sich die MOB Tasten.

Eine Taste sendet  bei Bedienung über GPS den Standort der Yacht an die Küstenwache.
Als Reaktion eilen alle verfügbaren Rettungskräfte der Küste
einschließlich Hubschrauber und Flugzeuge zu dem übermittelten Ort.


Diese Taste ist nur für Notfälle.

 

Die zweite Taste befindet sich am Kartenplotter und speichert die GPS Koordinaten des momentanen Ortes. Das Kartenplotter-Display gibt dann ab sofort die Richtung zum MOB Punkt an.

 

Den Yachtmotor kann jeder bedienen. Die einfachen Handgriffe dazu erklärt der Skipper in einer Einweisung.  Danach darf  jeder selbst ein lustiges Fender über Bord Manöver üben. Spielerisch erlernt so jeder den Umgang mit der Yacht.

 

Dabei wird ein Fender ins Wasser geworfen und dann versucht man punktgenau zu ihm zu fahren und aufzustoppen. Ein anderer aus dem Team holt den Fender mit dem Bootshaken wieder an Bord.
Das geht nur im Team, sodass einer steuert, andere Ausschau halten und
Infos zu Windrichtung und Entfernung mitteilen. 

Feuerlöscher sind überall an Bord, meist vier Stück, welche über und unter Deck verstaut sind. Natürlich zeigen wir sie alle.

 

Was sind Seeventile?

Das Spülwasser und das Pipi aus der Toilette leitet man ins offene Meer. Seeventile sind Verschlußhähne, Ventile, die die Öffnungen zum Wasser hin verschließen. Damit etwas nach draussen gelangen kann, werden die Ventile geöffnet, prinzipiell sind sie geschlossen.

 

Der erste Hilfe Kasten ist unterm Navigationstisch.

 

Das Dinghi mit dem Aussenborder ist eine tolle Sache. Man fährt damit im Hafen spazieren, bringt Einkäufe an Bord, es ist das Wassertaxi für die Mannschaft. Jeder darf mal fahren. Wie es an Bord befestigt wird und zu Wasser gelassen wird, das lernt man als Teil der Seemannschaft.

 

Täglich kontrolliert der Skipper Batteriezustand, Bilgen und Motorölstand. Diese Kontrollen werden im Logbuch eingeschrieben. 

 

Handyempfang gibt es nur in Reichweite der Küste. Das Telefon an Bord ist das Funkgerät.
Es ist ganz einfach zu bedienen. Am Mikrofon ist eine Taste die zum Sprechen gedrückt wird. Dann läßt man los und kann die Antwort hören. Der Skipper hat einen Funkschein und kennt formelle Texte für verschiedenen Situationen, Standardsprache im Funkverkehr.

Jeder darf mal mit dem Hafen oder anderen Schiffen Kontakt aufnehmen.

 

Zur Komplettierung darf natürlich der tägliche Wetterbericht nicht fehlen, der im Hafen, Radio, per Funk oder per Internet eingeholt wird.