Eine Yacht ist sehr sicher.

Die Yacht - mit dem Ballastgewicht unterm Kiel

 

Eine Segelyacht ist sehr sicher im Wasser. Zwar neigt sie sich mit dem Wind zur Seite, doch umkippen geht nicht. Und warum?

 

Unterm Kiel ist ein Gewicht befestigt, das hängt tief im Wasser und bildet ein Gegengewicht zu den Kräften des Windes, die die Yacht neigen.

 

Auf dem Foto der Segelsommerschulungsyacht erkennt man unter dem Rumpf in der Mitte einen tropfenförmigen Körper. Der ist aus Stahl und tonnenschwer.

 

Neigt sich die Yacht durch die Windkräfte, dann hebt sich der tropfenförmige Körper  etwas. Aber stellt die Yacht immer wieder gerade, sobald der Wind nachläßt.

 

Und wenn der Wind stärker wird?

 

Dann werden ja immer die Segel kleiner gemacht, gerefft wie es auf dem Schiff heißt.

 

Und wenn man das nicht tut?

 

Dann will die Yacht sehr stark in den Wind drehen. Das gleicht man mit Gegenruder geben aus.

 

Doch irgendwann kommt der Punkt, wo die Yacht sich automatisch in den Wind stellt. Das Ruder zeigt dann keine Wirkung mehr für den Moment. Eine Art Sicherheitsautomatik. Die stellt sich in den Wind und wartet sozusagen, bis man die Segel kleiner macht.

 

Das ist doch prima eingerichtet! Sehr sicher. Automatisch.

 

Da wir ja schön segeln wollen, machen wir die Segel immer schon rechtzeitig kleiner, wir reffen sie.

 

Die Yacht neigt sich dann nicht so sehr und segelt schneller! Sie läßt sich auch viel leichter steuern. Gute Segler lernen das und wissen das.

 

Nur Anfänger versuchen noch durch mehr Segel schneller zu werden. Aber wundern sich, wenn sie überholt werden, von einer Yacht mit weniger Segelfläche.

 

Unsere Yacht ist mit der genau richtigen maximalen Segelfläche ausgerüstet.