Mann über Bord Manöver - im Training ein Spass

Zum Sicherheitsprogramm für jede Crew zu Beginn der Reise gehört das Mann über Bord-Manöver Training

An dieser Stelle sei erwähnt, dass jeder Skipper in eigener Verantwortung handelt. Dieser Text, als Tipp und ohne jegliche Gewähr ist als Anregung gedacht.

 

Sprachlich lassen sich die Vorgänge an Bord nur andeutungsweise abbilden. Was wirklich zählt ist eine Anbordanleitung von einem erfahrenen Skipper. Sie brauchen eine freie Wasserfläche dafür, außerhalb jeden Fahrwassers, mit genügend Wassertiefe, nie in Legerwallsitaution, sie haben auf die Sicherheit aller zu achten, gerade während der Übung. Es sit und bleibt eine oft zu übende, verantwortungsvolle Aufgabe. Üben Sie es inm Rahmen eines Skippertrainings, welches wir Ihnen gerne in Gruppen oder Eins zu Eins anbieten.

Manche Skipper machen es nach Vorschrift am ersten Tag nach dem Auslaufen, das Mann über Bord Manöver Training. Es ist ein großer Spaß für alle. Der Lerneffekt ist für alle riesig groß.

 

Dabei ist das einzige was über Bord geht der älteste Fender an Bord mit einer Palstekschlaufe zum Rausfischen Versehen.

 

Niemand springt über Bord auch nicht im Spass, auch nicht im Sommer, niemals! Nur in der Ankerbucht, nur nach Kontrolle der Wassertiefe, nur nach Absprache mit dem Skipper. Und einer der Crew hält Ankerwache, Ausschau nach anderen Schiffen, startbereit.

 

Es gibt einige Rettungsmanöver die man in der Segelschule lernt. Ihnen ist gemeinsam, sicher die Person im Wasser zu retten, ohne jemanden zu gefährden. Das Thema ist ernst. Das Training macht Spaß.

 

Erste Runde, der Skipper führt vor. Der Fender fliegt über Bord. Die Kommandos lauten. Mann über Bord an Backbord/Steuerbord! Ausschau halten, Rettungsmittel werden, Rettungsmittel klarmachen. MOB Tasten drücken.

 

Die MOB Taste speichert die Koordinaten der Überbordgehstelle. Der skipper erklärt das Anschaulich auf dem Schiff am Gerät, für alle, eindeutig, bis jeder es aufgenommen hat.

 

Im Ernstfall wird ein Funkspruch abgesetzt bzw. die Distresstaste am Funkgerät gedrückt. Auch das wird separat geübt.

 

Je nachdem welches Manöver gefahren wird, erklärt der Skipper während er das Manöver vollführt, die einzelnen Handlungsschritte nachvollziehbar. An der Fenderboje kommt er breitseite, wennmöglich in der Nähe des Hecks zum Stehen. Der Bug zeigt in den Wind, das Schiff steht, der Motor ist im Leerlauf.

 

Einer der Crew war als Rausfischer mit dem Bootshaken ausgerüstet und angelt nun die Fenderboje aus dem Wasser.

 

Die Rollen werden neu verteilt. Das Schiff fährt an und neuen Kurs und schon fliegt die Fenderboje wieder über Bord. Steuern wird geübt, zielen, maschine Vorwärts und Rückwärts, rausfischen, Ausschau halten, Mobtaste bedienen. Unbewußt das Gleichgewicht, die sichere Bewegung an Bord, das Teamgefühl entwickelt und all die guten Sachen der Seemannschaft eingeschliffen.

 

Ein Riesenspaß für alle. Und das beste Training für die folgenden Törntage.