Bunkern - Wir haben drei Einkaufswagen voller Lebensmittel gekauft...

Keine Angst - kein Problem - alle helfen mit

Die meisten Segelcrews erledigen vor dem ersten Auslaufen den Einkauf. Wer eine Woche segeln geht, kauft den Grundstock an Verpflegung im Starthafen und dann in jedem Hafen Frisches und Fehlendes dazu. In diesem Zusammenhang spielt der Kühlschrank eine wichtige Rolle, leider ist er nicht so groß wie zu Hause, aber mit ein wenig Übung, leistet er das Gleiche wie der Grosse zu Hause.

Erschrecken Sie nicht - einkaufen, auch im Supermarkt ist woanders recht teuer. Warum? Nun Sie kaufen für eine Woche ein und dann auch für sechs oder acht Leute. Jeder hat wohlmöglich Wünsche an Besonderes.

 

Nutzen Sie eine Einkaufsliste wie hier beigefügt. Stellen Sie ein praktisches Team zusammen, wägen Sie Genuss und Ratio ab. Gehen Sie vorher Essen, damit sie nicht mit leerem Magen einkaufen.

 

Klären Sie vor dem Einkauf mit dem Marktinhaber die Anlieferung ab. Meist bringt er Ihnen die eingekauften Lebensmittel ans Schiff, oder zumindest in erträgliche Nähe, sie sparen wertvolle Kräfte. Auch ist oft schon ein Rabatt drin, wenn man abgeschätzt den Gesamtpreis bespricht.

Haben sie es geschafft und der Lieferwagen mit den Tüten kommt?

 

Dann bilden Sie eine Kette und reichen sie die Tüten nacheinander, kontinuierlich ins Boot zum Bunkerteam. Nicht zuviele Leute ins Boot. Die Besten Verstauer sind genug. Verderbliches in den Kühlschrank, aber erst eine oder zwei paletten Bierdosen hinein. Warum? Bierdosen sind Kondenswasser unempflindlich, sie werden in der Kühlschrankpfütze stehen, aber es macht ihnen nichts und obenauf ist alle trocke und kühle. Weiterhin sind Sie automatisch auch Kühlaggregate, einmal kalt, schmecken sie besser und halten, solange sie im Kühlschrank verbleiben die Temperatur  kühl, denn, wenn die Segel oben sind, dann ist der Motor aus und auch der Kühlschrank!

 

Kekse, Brot, Gewürze, Schokoriegel, Aufstriche und diese Pausensnacks legt man in die Klappenkästen hinter die Sitzbank. Handtücher und Papierrollen, hängt man griffbereit. Toilettenpapier findet in den Bädern in den Schränkchen Platz, für die Eimerchen in den Bädern kauft man Plastiktüten. Wasser hat man in grosser Menge zu verstauen. Das kann man unter die Stizbänke tun und den Tagesbedarf in die Backskisten, oben an Deck.

 

Der Navigationsbereich und Kartentisch ist tabu. Da liegen nur Karten und Hafenhandbücher. Auch die Schränkchen sind dem Arbeitsplatz des skippers vorbehalten. Dort liegen Fernglas und Nebelhorn, Werkzeug und Raketen, Wimpel und Ersatzteile und die skipptertasche mit existenziellen Dokumenten.

 

Die Erfahrung zeigt. Etwas weniger ist Merr. meist geht man doch Essen. Man frühstückt gut an Bord, nimmt einen oder zwei Pausenbrote ein, trinkt viel Wasser, Alkohol und auch Bier bleibt bis zum Abend tabu. Soll der Törn natürlich nicht im Mittelmeer sondern an der Ostsee statfinden, kauf man auch fürs abendliche Kochen ein.