Segellexikon

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Fachbegriffe von A-Z für den Aufenthalt an Bord. Ist klar!
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Achterliek - Die hintere Kante vom Segel.

Achterstag - Eine feste Stange oder ein Stück Drahttauwerk, das vom Masttopp zum Heck eines Schiffes geführt ist und verhindert, dass der Mast nach vorne kippt.

Ankerlicht - Ein weißes Rundumlicht, das als Navigationslicht über dem Vorschiff geführt werden muss. Beim Ankern nachts muss es gesetzt werden.

Ankerball - ist ein schwarzer Signalball. Er muss von ankernden Schiffen am Tage gesetzt werden, damit andere Verkehrsteilnehmer das ankernde Schiff erkennen können.

 

Backbord - In Fahrtrichtung betrachtet die linke Seite des Segelboots vom Heck bis zum Bug.

Backskiste - Ein kistenartiger Stauraum unter einer Sitzbank im Cockpit.

Bug - Der Vorderteil des Schiffsrumpfes.

Bullenstander - Eine Sicherungsleine, die eine Patenthalse (= plötzliches, unkontrolliertes Umschlagen des Baums auf die andere Schiffseite) verhindert.

 

Dampferlicht - Ein Topplicht, das mit Motorkraft fahrende Wasserfahrzeuge bei Nacht und unsichtigem Wetter führen müssen.

Deck - Begehbare Abdeckung des Rumpfes.

Deckslicht - Licht zur Beleuchtung des Decks.

 

Ende - ein Stück Leine.

 

Fall (Tau) - Als Fall bezeichnet man auf Segelschiffen ein Stück Tauwerk, das zum Hochziehen, Herablassen und Reffen von Segeln benutzt wird.

 

Genua - Als Genua wird ein vergrößertes, anstelle der normalen Fock gesetztes Vorsegel bezeichnet, es reicht bis hinter den Mast.

Genuafall - Leine, die oben am Mast umgelenkt wird, um die Genua zu hissen, aufzuziehen, zu reffen oder abzunehmen.

Genuaschot - Leine zum Bedienen der Genua.

GPS - Global Positioning System. Ein Navigationssystem, das mit Hilfe von Satelliten weltweit eine genaue Bestimmung des Schiffsortes ermöglicht.

Großfall - Leine, die oben am Mast umgelenkt wird, um das Großsegel zu hissen, zu reffen oder abzunehmen.

 

Hafenhandbuch - ist ein Nachschlagewerk des Seemanns und enthält alle nautisch wichtigen Informationen über Seehäfen.

Halse - Segelmanöver, bei dem das Boot mit dem Heck durch den Wind dreht.

Heck - Der hintere Teil der Yacht.

 

Kartenplotter - Schiffsnavigationsgeräte, die auf einem Display eine elektronische Seekarte anzeigen.

 

Landleine - Leine als Verbindung zwischen Boot und Land. Eine Landleine legen ist Teil des Ankerverfahrens.

Lee - Die dem Wind abgewandte Seite des Bootes.

Lifebelt - Gurtgeschirr für die Sicherung von Seeleuten an Bord

Luv - Die dem Wind zugewandte Seite des Bootes.

Luvleine - ist die Leine, die zur Segelbedienung in Luv geführt wird.


MRCC ( Maritime Rescue Coordination Centers) - sind Leitstellen zur Koordination der Seenotrettung.

MOB Taste am Funk - Die Alarmierung der MRCC erfolgt über Seenotfunk, der MOB-Taste am Funkgerät oder über eine EPIRB-Notfunkbake oder über die weltweit 24 Stunden erreichbare Telefonnummer des MRCC.

Mann-über-Bord-Manöver (MOB) - umfasst alle Maßnahmen zur Rettung eines Menschen, der von einem Segelboot über Bord gefallen ist.

MOB Taste am GPS - Ein Crewmitglied muss umgehend die MOB Taste am GPS drücken, wenn jemand über Bord gegangen ist. Diese Position wird gespeichert. Der Kartenplotter gibt die Richtung zur Ansteuerung dieser Koordinaten laufend an.

Masttop - ist die Mastspitze.

 

Pantry - Kleine Küche oder Anrichte an Bord eines Segelbootes.

Pickleine - der Lifebelt wird in die vom Bug zum Heck laufende Pickleine eingehakt.

 

Saling - Eine querschiffs am Mast angebrachte Metallstrebe, die – paarweise auf verschiedenen Höhen angebracht – ein Want vom Mast abspreizen soll. Die Wanten greifen dadurch in einem größeren Zugwinkel an und geben besseren Halt.

Schäkel - Der Schäkel ist ein Stahlbügel, der durch einen Bolzen mit Gewinde verschlossen wird. Er dient als Verbindungselement z.B. für Leinen und Segel sowie der Aufnahme von Zugkräften beim Übergang von Seilen.

Seekarte - Eine Schifffahrtskarte, die Seewege und Küsten, Untiefen, Seezeichen, Fahrrinnen etc. von einem bestimmten Seegebiet darstellt.

Seereling - Ein Geländer zur Erhöhung der Reling, als Schutz gegen Überbordfallen.

Seeventil - Das Hauptabsperrventil für Seewasser.

Seitenwant - seitliche Abspannung des Mastes über die Salinge vom Rumpf bis zum Mast.

Steuerbord - In Fahrtrichtung betrachtet, die rechte Seite des Segelbootes vom Heck bis zum Bug.

 

Traveller - ist ein beweglicher Festmachpunkt der Großschot und dient dem optimalen Segeltrimm.

Unsichtiges Wetter - die Sicht ist durch Nebel, Schneefall, heftige Regengüsse o.ä. so stark eingeschränkt ist, daß das Boot nur noch unter Radar fahren darf.

Unterliek - Die untere Kante des Segels.

 

Verstauen - Das Zusammenlegen von Tauwerk in Schlaufen, um es als „Bunsch“ so zu verstauen, dass es jederzeit einsatzbereit ist. Das Einräumen von Gegenständen, so dass sie beim Segeln nicht umherfallen.

Vorliek - Die vordere Kante des Segels.

Vorstag - Eine feste Stange oder ein Stück Drahttauwerk, das vom Mast zum Bug eines Schiffes geführt ist und verhindert, dass der Mast nach achtern kippt.

 

Want - ein Drahttauwerk oder eine feste Stange. Die Wanten halten und versteifen den Mast querschiffs

Wende - Manöver beim Segeln. Es erfolgt ein Kurswechsel, bei dem das Schiff mit dem Bug durch den Wind dreht.

Winsch - Eine Seilwinde zur Übertragung größerer Zugkräfte mit einer Winschkurbel.

 

Zeising - Kurze Leine von Tauwerk, um ein Segel zusammenzubinden.

 

Ziergöhl oder Göhl  - die seitliche Bug- und Heckverzierung der Yacht und das Markenzeichen der Bootswerft oder des Konstrukteurs.