Unsere Yacht - Ein Überblick und Bootsrundgang

Vom Steg aus betritt man eine Segelyacht über eine Art Treppe am Heck des Schiffes. Zu sehen sind ein oder zwei Steuerräder, Sitzbänke sowie ein Tisch und eine Öffnung, durch welche man in das Innere des Bootes gelangen kann. Der obere Teil, seemännisch Deck genannt, ist bis auf die Fensteröffnungen, die man Luken nennt, und die Leinen überall begehbar. Die Luken kann man öffnen und vor der Fahrt von innen verriegeln, um das Eindringen von Wasser zu vermeiden. Wichtig: beim Gehen auf Deck immer festhalten und die Bewegungen des Bootes während der Fahrt ausgleichen. Zur Sicherheit ist der Rand des Bootes mit einer Reling, auch Seezaun genannt, ausgestattet. Zu Beginn jedes Törns zeigt der Skipper alle Möglichkeiten zum Festhalten. Es gibt auf einer Yacht auch Stellen, an denen man besser laufen kann als an anderen.

Im hinteren Bereich des Bootes befinden sich die sogenannten Backskisten unter den Sitzplätzen. In ihnen werden u.a. Leinen, Paddel, Eimer und Bootshaken verstaut.

 

Betritt man durch die Öffnung das Innere des Bootes, steigt man zuerst eine kleine Treppe hinab, den sogenannten Niedergang. Direkt daneben befindet sich der Navigationsbereich: ein Sitz mit Tisch und verschiedenen elektrischen Geräten - der Platz des Skippers. Der sieht es gar nicht gern, wenn Sonnenbrillen, Handys oder gar Sonnencreme da abgelegt werden. Weiter vorne befindet sich der Salon, eine gemütliche Sitzecke mit Tisch, wo gegessen wird. Gegenüber die Pantry, die Bordküche. Sie ist mit Herd, Kühlschrank, Spüle und einigen Ablagefächern ausgestattet. Im Bug und im Heck befinden sich die Kajüten für die Crew. Mit Schlafplatz und Wäscheschrank sind sie eine bequeme Unterkunft für die Zeit des Törns. Die Segelyacht verfügt über ein bis zwei Badezimmer, die ebenfalls vorne und hinten zu finden sind.

 

Alles ist fast wie zu Hause, nur ein klein bisschen anders. Auf einem Boot zu leben, heißt nicht, auf etwaige Gewohnheiten verzichten zu müssen.

 

Im Gegenteil, man lernt wieder zu wissen, wie wenig es zum gemütlichen Leben braucht.