Proviant - Einkaufen für die Reise

Natürlich muss an Bord eines Segelschiffes auch lecker gegessen werden, somit ist die Verpflegung ein wichtiges Thema! Fern der Möglichkeit, wie gewohnt täglich den Supermarkt zu besuchen, werden leckere Sachen für die Fahrt eingekauft. Dafür hat der Skipper eine prima Einkaufsliste.

Es gibt in manchen Häfen auch die Möglichkeit, das Schiff schon verproviantiert zu übernehmen. In diesem Fall kauft der Charterer nach Anzahl der Crewmitglieder die Standards ein. Diese Standards variieren je nach Land. Auf Sachen wie Kaffee, Tee, Brot, Butter, Käse, Wurst und Marmelade wird jedoch genau so wenig verzichtet wie auf das Wichtigste – Wasser. Diese Option kostet eigentlich auch nicht mehr, als selbst im Supermarkt einzukaufen, spart aber viel Urlaubszeit.

Ansonsten fährt man mit drei oder vier Leuten in den nächsten Supermarkt oder auf den Markt und kauft nach der Liste des Skippers ein. Das Wichtigste ist natürlich Wasser.
Obst und Gemüse, zum Beispiel leckere Tomaten, sowie Nudeln oder alkoholische Getränke in Form von Wein und Bier sind auf der Liste vorhanden. Beim Segeln muss auf nichts verzichtet werden, im Gegenteil: landestypische Speisen, frisch auf den Tisch, das ist toll.

Auf dem Markt
Auf dem Markt

Essen auf See – Ein gemeinsames Erlebnis

Das Frühstück ist die Grundlage des ganzen Tages. Alle sitzen gemeinsam am Tisch in der Mitte des Schiffes. Es wird Kaffee und Tee gekocht, Neuigkeiten werden ausgetauscht. Wenn man im Hafen ankert, werden Brötchen geholt, ansonsten welche aufgebacken. Jeder, der kann, hilft mit. Üppig ist der Tisch gedeckt, denn das Frühstück ist an Bord die wichtigste Mahlzeit.

Dem großen Hunger am Mittag wird mit Schnittchen der Garaus gemacht. Eine pfiffige Methode, denn durch kleinere Häppchen ist das Essen und gleichzeitige Festhalten kein Problem mehr. Freuen wir uns also auf geviertelte Brotscheiben, mit leckerem Käse und Wurst belegt sowie auf Apfelstückchen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 Die Häppchen ersetzen natürlich das richtige Mittagessen nicht. Entweder wird selbst gekocht, oder ein Hafenrestaurant wird aufgesucht. Es gibt viele und schöne Restaurants in den Mittelmeerhäfen. Viele warten nur darauf, gefunden zu werden, um alle Segler zu verwöhnen. Der Skipper wird mit Sicherheit auch einige kennen.

 

Abends rundet ein gemeinsames Essen den Tag ab. Es gibt ja schließlich des Tages Eindrücke zu berichten. Und auf so tolle Erlebnisse muss man auch mal anstossen.

Kochen an Bord - ein gemeinsamer Spass

Auf See wird auch mal selbst gekocht. Neue Ideen, Rezepte, alles machbar. Leider kann Lars, ein Meisterkoch auf See nicht immer dabei sein. Aber von ihm konnte der Skipper viele Gerichte lernen. Er zauberte aus dem Proviant wahre Menüs, kaufte landestypische und leckere Zutaten, natürlich frisch. Jeden Tag eine neue Köstlichkeit von Meisterhand gezaubert – wer kann dazu schon nein sagen?

 

Das gemeinsame Einkaufen und das Essen auf dem Schiff sind unvergessliche Erlebnisse der Segeltörns, so wie alles, was man auf einer Segelreise erlebt.

Selbst ein Brot backen lernen

Zum Abschluss hier noch ein Rezept für ein wirklich tolles Pfannenbrot. Es hat den Namen Bannock und wurde von den amerikanischen Ureinwohnern kreiert. Später haben die Europäer das Rezept übernommen, so dass viele Variationen entstanden. Hier ist das Grundrezept.

 

Zutaten:

4 Tassen Mehl

2 Esslöffel Backpulver

2 Teelöffel Salz

1/2 Tasse Trockenmilch

1/4 Tasse Öl

 

Alle Zutaten werden einfach zusammengerührt und in eine Bratpfanne getan, welche nicht zu heiß werden sollte. Das Brot sollte gut durchbacken, ohne anzubrennen. Eine genaue Zeitangabe ist hier nicht sinnvoll, da jeder Herd eine andere Hitze ausstrahlt. Wenn das Brot gut durchbacken ist, kann man es auch schon essen. Es geht einfach, schnell und ist sehr lecker.Eigenes Brot -Superlecker. Wer hätte das gedacht.

Wer mag kann dazu natürlich auch Oliven, Nüsse, Zucker oder gar Zimt untermischen oder als Belag verwenden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Guten Appetit!