Törnplanung - Tagesplanung

Nichts geht über schöne Erinnerungen an einen tollen Tag voller Spaß und Abenteuer. Segeln bietet solch tolle Erinnerungen und Momente.
Die Törns belaufen sich in der Regel auf sieben oder vierzehn Tage. Deshalb planen wir beim Törn, welche Häfen während des Segeltörns besucht werden. Dafür erstellt man jeden Tag einen Tagesplan. Dies machen alle zusammen, denn auch gesegelt wird gemeinsam. Die Planung übernimmt nicht der Skipper, sondern die gesamte Crew, damit auch alle Wünsche umgesetzt werden können.

Die einzigen Faktoren, welche die Tagesplanung mitbestimmen, sind die Windrichtung und das Wetter. Natürlich können wir nur dorthin segeln, wohin uns die Windrichtung segeln lässt. Deshalb erzählt der Skipper als erstes, welche Routen möglich sind. Schlechtes Wetter ist im Mittelmeerraum selten, kann aber trotzdem mal vorkommen. In diesem Fall unternehmen wir einen Ausflug in eine interessante Stadt, gehen ins Café oder schön Essen. Natürlich können auch kulturelle Veranstaltungen besucht werden. Die Ideen der Crewmitglieder stehen im Vordergrund.

Die beste Zeit für die Erstellung eines Tagesplans ist morgens nach dem Frühstück. Um uns die Wahl zu erleichtern stehen uns Seekarten von dem Revier, Reiseführer, Törnberichte anderer Crews oder vom letzten Jahr, der aktuelle Wetterbericht vom Morgen und Hafenhandbücher, die oft auch an den Hafen angrenzende Stadtgebiete beschreiben, zur Verfügung. Je nach Lust und Laune der Crew wird dann entschieden, ob an dem Tag mehr geschwommen oder gesegelt wird. Auch können Häfen und Städte besichtigt werden. Die Crewmitglieder entscheiden alle gemeinsam, welche Strecke in Angriff genommen wird und der Skipper sorgt für alles Nötige.

Ist ein schöner Tagesplan entworfen, wird alles ins Logbuch eingetragen. Das Logbuch ist ein wichtiges Utensil für einen Törn. Es dient dazu, über alle wichtigen Ereignisse Buch zu führen. Dazu gehören unter anderem die Motorlaufzeiten, der Wasserverbrauch, Windrichtung und Windstärke, die Temperatur und der Luftdruck. Auch Start- und Zielhafen werden eingetragen. Verbräuche, wie zum Beispiel von Wasser, werden notiert und aufaddiert. So behält man immer den Überblick, wie viel von Allem noch zur Verfügung steht.

Nun hat man alles zusammen, um das Boot seeklar zu machen. Eine wasserdicht eingepackte Seekarte, die Logbuchseite und ein Hafenhandbuch. All dies nimmt man zum Navigieren mit an Deck und verstaut es sicher im Steuertisch. Die Tagesplanung ist ein sehr wichtiger Punkt, denn jedem soll der Törn Spaß machen.