So wirft man eine Achterleine

Manchmal muss man es können - Achterleinenweitwurf

Und zwar immer dann, wenns knifflig ist. Der Wind kommt gerade ungünstig, man treibt gleich quer in die Parkbucht und jetzt muss der Wurf sitzen.

 

Die gute Nachricht: Man kann es mit viel Spaß dabei üben.

 

Der Trick dabei ist die gute Leinenvorbereitung. Und das geht so:

 

Der Skipper hat angekündigt: "klar bei Achterleine, wir parken ein."

 

(Nehmen wir an, die Leine ist schon mit Palstek an einer Achterklampe fest, die Leine ist auch schon unter der Seereeling von aussen über die Seereling geführt. Der Achterleinenmann hat Sichtkontakt mit dem Hafenmeister am Pier).

 

Also, klar bei Achterleine. Die Buchten sauber in zwei Schlaufenringe legen. Einen links, den anderen rechts in die Hand nehmen. Schwingend Schwung holen und genau auf den Hafenmeister zielen. Keine Angst, man tut ihm nicht weh, der kennt alle Wurfvariationen.

 

Die starke Wurfhand wirft die erwünschte Weite, gleichzeitig wirft die andere Hand sozusagen den anderen Schlaufenring hinterher. Da ihr die Buchten schön klar aufgenommen habt, entwickelt sich die Länge des Taus ohne Wurschtelknoten.

 

Es ist dann wirklich ganz einfach. Ihr werdet staunen, das klappt wie von selbst, nach wenigen Malen üben.